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erweiterte zugeständnisse leipzig/wien
theater, literatur, stehende wellen

PAPILLONS DE PEUR - Schmetterlinge der Angst. Interaktive Installation vom 18.-23. 8.2020 zu sehen und hören vor der Schaubühne Lindenfels im Rahmen der Reihe "Wish you were here"

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IN VORBEREITUNG: ENDIVIEN - Plotpoints of Life (Uraufführung am 15.10.2020 Schaubühne Lindenfels)

 

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Achtung Spielplanänderung: Wir spielen JANDLN aus unserer Doppelproduktion JODLN UND JANDLN am 11. + 12. September 2020 um 20 Uhr in der naTo Leipzig. Leider können wir aufgrund der Abstandsregeln JODLN derzeit nicht zeigen.

JODLN UND JANDLN. Bergwelten, Sprachwelten (UA)

Von Bergen, Buckeln und Büchern. Von Leberknödeln, ScheißenTagen und dem Jäckchen des Vogel Greif.

In der zweiteiligen Theaterproduktion JODLN UND JANDLN verbindet die Leipziger Compagnie erweiterte zugeständnisse die Archaik der Bergwelt mit der Enthobenheit des literarischen "Elfenbeinturms" (P. Handke). Das alpine Kammerspiel JODLN erzählt poetisch-skurrile Dorfgeschichten über die Abgründe und Schroffheiten, Sehnsüchte und Abhängigkeiten der menschlichen Natur, inspiriert von Motiven des "Bauerndichters" Oskar Maria Graf. Die literarische Hüttenwanderung JANDLN spielt in den Arbeitszimmern des österreichischen Dichter-Liebespaares Friederike Mayröcker und Ernst Jandl. Mayröckers assoziative SprachLandschaften kommunizieren mit Jandls Lautgedichten und seinem Theatertext "Aus der Fremde". JODLN UND JANDLN spielt an verschiedenen Abenden in ein- und demselben Bühnenbild und wird zum Sprachexperiment zwischen Mundart, Dichtung, Klang und Lautmalerei.

JODLN | 28./29./30. September 2019 | 20 Uhr | die naTo Leipzig | Spiel: Verena Noll und Jan Uplegger

JANDLN | 22./23./24. November 2019 | 20 Uhr | die naTo Leipzig | Spiel: Verena Noll und Thomas Dehler

Akustik: Robert Rehnig | Konzeption: Friederike Köpf und Verena Noll | Regie: Friederike Köpf

Eine Produktion von erweiterte zugeständnisse in Kooperation mit die naTo e.V. und KULTURe. Verein Eiffe - der Bär. Gefördert durch das Kulturamt der Stadt Leipzig und die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen. Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtags beschlossenen Haushalts. Zudem gefördert durch die LEIPZIGSTIFTUNG, das Österreichische Kulturforum Berlin, den BUCHFUNK Verlag und die Schaubühne Lindenfels. (LOGOS)

Weitere Infos: www.nato-leipzig.de | www.erweiterte-zugestaendnisse.de

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+++ im Repertoire +++

KÄTHE - Vom Leben / Gezeichnet (UA)

Ein (Theater-)Stoff, gewebt aus bildender Kunst, Dramatik und Zeitgeschichte. Aus zweidimensionalen Graphiken werden dreidimensionale Theaterszenen. Skulpturen beginnen zu atmen.

PREMIERE: 28. September 2018 / Schaubühne Lindenfels Leipzig

 

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ANGST, GEH SPIELEN (UA 2017)

Mit Laila Nielsen, Verena Noll, Johannes Gabriel, Christopher Schleiff | Regie und Texte: Friederike Köpf | Ausstattung: Elisabeth Richter | Elektroakustische Musik: Robert Rehnig

Angst schreibt Geschichte(n). Auf Schlacht- und Trümmerfeldern, in Ehebetten und Chefetagen, in Kinderzimmern und Klassenräumen, auf politischer Bühne und in der Psychiatrie. Es sind die individuellen Stories von Hoffnung und Scheitern, von Erziehung, Verletzung und verpassten Chancen, die uns rühren und schrecken, da sie uns selbst nicht fremd sind. Es sind die Erzählungen aus einer kollektiven Vergangenheit, deren Langzeitwirkung uns noch immer in den Knochen steckt und deren Traumata wir unverarbeitet über Generationen weiterreichen. Der ursprüngliche Sinn der Angst, uns zu aktivieren und zu schützen, läuft mitunter ins Leere. Als starre Handlungsmuster oder kindliche Abhängigkeiten lähmt sie das vitale Leben. Die Einsamkeit wird zum lustlosen Begleiter, der „Andere“ zum Feind, solange wir nicht den Blick hinter die Kulisse der Angst wagen. Es könnte sich allerdings lohnen!

Fasziniert von Fritz Riemanns Theorie über die vier Grundängste und deren Widerspiegelung in verschiedenen Persönlichkeitstypen, spinnen wir in einer Mischung aus Schauspiel, Performance und Elektroakustik reale Fallbeispiele weiter, spüren verlorenen Träumen nach und entwerfen Szenen einer Bedürftigkeit, an der sich unsere „Müdigkeitsgesellschaft“ heute abarbeitet. In einer Zeit des „eingestürzten Weltvertrauens“ (Jean Améry) und der drohenden „Agonie des Eros“ (Byung-Chul Han) suchen wir nach der ungleichen Schwester der Angst – der Lebenslust.

Individuell, universell, psychologisch, politisch.

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ERKLÄR MIR, INGE - Vorstellungen zu Ingeborg Bachmann

Mit Verena Noll, Johannes Gabriel und Soheil Boroumand
REGIE Friederike Köpf | VIDEO Cindy Cordt | SOUND Robert Rehnig

"Und wie schon in der vorherigen Erweiterte-Zugeständnisse-Produktion, dem wunderbar geglückten "Abgänge", changiert dabei auch "Erklär mir, Inge" formal zwischen Performance, szenischer Lesung und Installation. Wobei derlei Gattungsbegriffe marginal sind, weil das Ganze vor allem erst einmal schlicht eins ist: gelungenes Theater." ___ LVZ, 5. 3. 2016

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ABGÄNGE. Nach Markus Werner (2014)
IM GEDENKEN AN MARKUS WERNER

Mit Verena Noll und Peter Schneider | Andreas Guglielmetti TRAILER
REGIE Friederike Köpf | MUSIK Franz Schwarznau

Sonderpreis der Jury des Leipziger Bewegungskunstpreises 2015. Eingeladen zu den Heidelberger Theatertagen 2015

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Lot Vekemans
GIFT. EINE EHEGESCHICHTE

Deutsch von Eva Pieper und Alexandra Schmiedebach

Mit Verena Noll und Peter Schneider | REGIE: Friederike Köpf

Mit freundlicher Genehmigung der Gustav Kiepenheuer Bühnenvertriebs-GmbH, Berlin.www.kiepenheuer-medien. de „Gift. Eine Ehegeschichte“ von Lot Vekemans ist auch als eBook erschienen. Über die Website www.textbuehne.eu können Sie das Theaterstück in diversen Online-Shops bestellen.